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Tuesday, 05. February 2008 01:38 |
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In „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“ lehrt uns Karl Marx, dass Geschichte sich immer zweimal wiederholt: einmal als Tragödie, das zweite Mal als Farce. Wenn sich nun also Silvio Berlusconi anschickt nach 1994/95 und 2001-2006 zum dritten mal italienischer Ministerpräsident zu werden, drängen sich zwei Schlüsse auf: Entweder besteht die italienische Rechte aus überzeugten Marxisten, oder aber sie ist ziemlich ironieresistent. Die Aussicht darauf neben Nicolas Sarkozy noch einen zweiten Regierungschef eines großen europäischen Landes zu bekommen, der sein Amt als Performance Art begreift, bedeutet jedenfalls nichts Gutes für die zukünftige Funktionsfähigkeit der EU.
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