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Monday, 04. February 2008 21:15 |
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Henry Jenkins, Mitbegründer des MIT Comparative Media Studies Program, spricht in einem Blogpost bezüglich seiner Shanghai-Reise über soziale und industrielle Dimensionen von Videospielen in China. Ein Thema ist zum Beispiel, wie spielinspirierte Gewalt eher im Kontext des Zusammenbruchs tradierter Sozialbündnisse statt bloßer Medienwirkung gesehen wird. Weiterhin wird die Gefahr der Spielsucht, real und auch durch Todesfälle belegt, als williges Schreckgespenst der Machthaber aufgegriffen, die damit eine Kontrolle des Internetzugangs legitimieren können und die Gemüter der Heranwachsenden sich nicht durch zuviel Kontakt mit der Außenwelt aus angedachten Formen herausentwickeln sehen wollen. Erschwert wird diese Betrachtung noch durch die traditionelle Bedeutung, die dem Spielen und Spielgeräten in der chinesischen Gesellschaft zukommt. Weiterhin thematisiert werden das Spannungsfeld von aufkeimender Industrie versus Piraterie, und Videospiele als Propaganda Kulturmaterial der politischen Elite Gesellschaft. via Gamepolitics.com
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