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Wednesday, 30. January 2008 20:29 |
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Ars Technica hat die jüngsten Entwicklungden des PRO-IP Acts in den USA zusammengefasst. Nach diesem sollen die Songs auf Raubkopien von Liederzusammenstellungen jeweils einzeln als Rechteverletzung gelten, und nicht wie bisher das gesamte Album als eine einzige. Eine CD mit 10 Liedern würde demnach einen Schadensersatzanspruch von 1.5 Millionen US Dollar bedeuten. Details gibt es im Artikel, sowie in einem Bericht der entsprechenden Sitzung. Die Vorstellung, dass ein RIAA-Anwalt derartige Summen jemals in einem deutschen Gerichtssaal anstreben könnte ist belustigend. Stelle mir vor wie der Richter in einem Gutachten liest, dass jeder einzelne der 10 Songs ca. €1 bei iTunes kostet, daraufhin gefühlsmäßig erschließt, dass das zusammen weniger als fünfzig Euro ist (Iudex non calculat), die Forderung von 1.5 Millionen USD sieht, und dann Tränen lachend die RIAA nach Hause schickt während er aus dem Forderungsschreiben Konfetti macht und es in wilder Manie im Raum verteilt. Obwohl, bei Kuschelrock-Alben ist jeder Song durchaus ein Tatbestand, irgendwie.
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