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Monday, 17. March 2008 16:41 |
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Wired hat einen AP-Artikel darüber, wie das Internet den Journalismus anders als früher gemeinhin erwartet verändert (hat). Zum einen gibt es nicht den projizierten Influx an neuen Geschichten und Perspektiven, sondern Berichterstattung scheint konsolidiert zu werden, mit vielen Outlets die bloß Geschichten anderer Sites aufgreifen und neu verpacken und verlinken (so wie wir). Zum anderen wird Journalismus weniger als Produkt, als einmalig abgeschlossenes Werk, betrachtet, sondern als Dienstleistung, die ständig geliefert und geupdated wird. Letzte große Änderung ist, dass User ein gewisses Maß an Querverlinkung, also Hypertext statt Text, erwarten. Erinnert ein wenig an zerebralen Aufbau: Funktionszentren, die nach temporärer Wichtigkeit mit Querverknüpfungen gestärkt werden. Das Internet: Hochplastisches Netzwerk eines globalen Proto-Bewußtseins?
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