Uniklinik Mainz richtet Ambulanz für Spielsüchtige ein PDF Drucken
Wednesday, 12. March 2008 21:53

Um Videospielsüchtigen, allen voran MMOG-"Opfern", helfen zu können bietet die Uniklinik Mainz seit dem 3. März ein Modellprojekt zur ambulanten Gruppentherapie für Onlinespielsüchtige an. Ziel ist nicht die absolute Abstinenz von Spielen, sondern den Teilnehmern einen normalen, verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium ermöglichen zu können. 

Angesichts der persönlichen und sozialen Konsequenzen von MMOG-Spielen für manche Spieler fragt man sich, ob es nicht vielleicht Sonderabgaben für den verantwortlichen Verlag geben sollte, um davon derartige Hilfsprogramme zu finanzieren. Denn dass Vivendi mit WoW praktisch Geld druckt ist belegt, der Prozentsatz betroffener User bleibt jedoch auf seinen Problemen sitzen.

Mit der Problematik von MMOGs beschäftigt sich zum Teil auch Second Skin, eine Dokumentation im Stil von Avatars Offline, die vor kurzem beim SWSX Film Festival 2008 vorgestellt worden ist.

 
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