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Wednesday, 05. March 2008 21:30 |
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Diese Frage stellte sich ein Panel aus Ken Levine (2K Boston, "Bioshock"), Chris Taylor (Gas Powered Games, "Total Annihilation") und Peter Molyneux (Lionhead, "Black & White", "Fable"). Während Taylor seine Bemühungen mit "The Brady Bunch" vergleicht und meint "ein wenig Medizin einzuträufeln", glaubt Levine keine Antworten oder Lehren zu haben, die er vermitteln könnte, sondern möchte den Spieler an seinen Fragen teilhaben lassen um zu eigenen Antworten zu kommen. Abschließend warnt Molyneux davor, sich zu sehr auf eine Lehre zu versteifen, weil Spieler in ihrer Eigeninterpretation sehr abweichen können. Je mehr man sich seines Unterrichts sicher ist, desto einfacher könnte man misinterpretiert werden, so Molyneux. Für einige Entwickler ist eine Fragestellung auch so wichtig, dass sie 15 Jahre lang an der Entwicklung eines Spiels festhalten. Es scheinen sich momentan zwei große Fragestellungen zu Videospielen herauszukristallisieren: 1. Können Spiele Kunst sein? 2. Sollten Spiele lehrhaft sein? Eine ähnliche Debatte zur Position zwischen Kunst, Gesellschaft und Moral haben wohl auch andere Medien hinter sich.
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