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Tuesday, 19. February 2008 23:59 |
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Nachdem die Tages- und Wochenpresse sich den Begebenheiten des neuen Marktes beugen musste, und sogar alteingesessene Enzyklopädien zum Wandel gezwungen wurden, scheint es bald Wissenschaftsmagazinen an den Kragen zu gehen. Geisteswissenschaftler der Universität Harvard können in Zukunft ihre Arbeiten im Uni-eigenen Angebot frei und kostenlos veröffentlichen, ohne nachteilige Verträge mit renommierten Publikationen, die teilweise Exklusivität fordern oder unerschwingliche Abonnementpreise vorweisen, in Kauf nehmen zu müssen. Während die Blätter sich noch mit dem Autoritäts- und Authentizitätsargument zu retten gedenken, haben einige andere wissenschaftliche Open-Source-Onlinepublikationen schon bestätigende Rezeption erfahren. Wie wir schon seit dem Jahr 1984 wissen: Information wants to be free.
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